Dialogprozess im Bistum Aachen
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Ihre Meinung ist gefragt!

Die diözesanen Räte haben für den DIALOG neun Themenkreise zusammengetragen. Über das Rückmeldeformular können Sie zu diesen Themen Stellung nehmen oder in einen Austausch mit anderen Dialogpartnern treten.

Die Themenkreise:

  • „Macht in der Kirche“
    Wie wird mit Macht umgegangen? Wie ist sie verteilt? Welche Rolle spielt es, ob man Kleriker oder Laie ist? Wie kann Macht transparent und kontrolliert ausgeübt werden?
     
  • „Beziehungsethik“
    Mit diesem Begriff ist ein Themenspektrum umschrieben, das vor allem die kirchliche Sexuallehre, aber z. B. auch die Frage des Umgangs mit Geschieden-Wiederverheirateten umfasst.
     
  • „Umgang mit Versagen und Schuld“
    Im Kontext der Missbrauchskrise wurde dieses Thema von den deutschen Bischöfen ausdrücklich in den Dialog eingebracht. Wie steht die Kirche zum Versagen in den eigenen Reihen? Wie barmherzig oder wie rigoros soll bzw. darf sie sein? Was bedeutet das für das Beziehungsdreieck Opfer-Täter-Institution Kirche?
     
  • „100 % Mitglieder
    Jenseits der Mitfeier des Gottesdienstes und ehrenamtlichen Engagements gibt es eine große Zahl von Katholikinnen und Katholiken, die aus dem Blick zu geraten drohen. Wie kann Kirche auf diese Mitglieder zugehen, sie bedarfsorientiert und milieugerecht ansprechen?
     
  • „Geschlechter-Gerechtigkeit“ (Genderfrage)
    Damit ist nicht verengt die „Amtsfrage“ angesprochen, sondern insgesamt die Frage angemessener Repräsentation und Beteiligung beider Geschlechter an der Verantwortung in der und für die Kirche.
     
  • „Auseinanderdriften gesellschaftlicher und kirchlicher Werte“
    Die Debatte um die Präimplantationsdiagnostik ist nur ein Beispiel für die veränderte Anforderung, christliche Werte und katholische Positionen im gesellschaftlich-öffentlichen Diskurs plausibel zu machen.
     
  • „Liturgie zwischen Erstarrung und Formlosigkeit“
    Die Liturgie wird manchmal als „das Schaufenster“ der Kirche bezeichnet. Wie lebensnah und beteiligend muss sie sein? Wie plural sollen ihre Formen entwickelt werden? Wann haben liturgische Riten mystagogischen Charakter, wann droht Erstarrung?

  • „Fehlende Seelsorge“
    Priestermangel, Überalterung und Überlastung des gesamten Seelsorgepersonals, Strukturanpassungen – dies sind einige von vielen Phänomenen, die eine Situation skizzieren, in der das „personale Angebot“ von Seelsorgerinnen und Seelsorgern in Gemeinde und an anderen Orten immer öfter als auf dem Rückzug erlebt wird.
     
  •  „Katholisch sein verlangt immer mehr Mut“
    Dieser Punkt betrifft das Zeugnis für die Botschaft des Evangeliums ebenso wie das Eintreten für christliche Werte, aber auch die Frage des Bekenntnisses zu unserer Kirche, die intern und extern in vielerlei Hinsicht kritisch angefragt wird.

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